Damen tun sich schwer mit einem Sieg in Bous

4. November 2019

Es ist immer schwer gegen einen Gegner zu spielen, der eine komplett andere Art und Weise zu spielen gedenkt, als man selbst. Und so kam das Spiel in Bous nie so richtig in Gang, auch wenn ich zu keinem Zeitpunkt den Gedanke hatte, dass wir hier verlieren könnten.
Mit einem Kader von 13 plus 1, waren wir heute Vollzählig. Janina kam zur zweiten Halbzeit von Österreich direkt aufs Spielfeld und Kathrin nahm ihr Zweitspielrecht aus Mainz wahr.

Wir eröffneten das Spiel mit einem technischen Fehler, was Bous direkt die Gelegenheit über einen Tempogegenstoß zum 1:0 gab. Elea konterte aber gleich mit einer 1:1 Aktion, die zum 7m führte, der von Dilan verwandelt wurde. Das Spiel verlief in der Anfangsphase recht ausgeglichen, was den Torestand anging, allerdings nur, weil wir nicht mit 100% Aufmerksamkeit aufs Tor warfen und viele Würfe von der Torfrau aus Bous leicht gehalten werden konnten.
Beim Stande von 7:5 für Bous ging ein Ruck durch die Mannschaft, so wollte man dann doch nicht untergehen. Kathrin organisierte die Abwehr immer besser und wir konnten die leichten Bälle abfangen und als Tempogegenstoß verwandeln. Miriam hielt im Tor immer stärker und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Bis zur Halbzeit stand es dann 9:7 für uns.

In der Kabine sprachen die Trainer Wacker/Schröder noch mal die mangelnde Konzentration im Abschluss an. Und ein weiterer Versuch wurde gestartet mit Emmi auf der Einserposition. Trotz gehöriger Zweifel bei einigen, fing Emmi gleich einen Ball ab und verwandelte ihn im Tempogegenstoß ins gegnerische Tor.
Danach kam der HCS Zug immer mehr ins rollen und wir verschafften uns einen sicheren Vorsprung. Trotz, oder gerade wegen der Manndeckung von Kaya, hatten wir immer mehr Freiräume, die wir nutzen konnten.
Am Ende stand es verdient 19:14 für uns. Einzige Kritik an dieser Stelle, dass mit mehr Konzentration beim Wurf nicht nur die vielen verworfenen 7m nicht hätten sein müssen, sondern auch einige andere freie Chancen besser hätten verwandelt werden könnten. Somit wurde ein höherer Sieg leichtfertig vertan.
Ein besonderer Dank geht heute noch mal an Janina und Kathrin für ihren Einsatz im Spiel.

Es spielten:
Lea und Miriam im Tor
Uli, Adrienn, Emmi, Dilan, Kathrin, Elea, Kaya, Janina, Miriam, Lea, Barbara, Nina, Anita und Kim

Nächste Woche geht es gegen den Tabellenführer aus Fraulautern/ Überherrn. Mal schauen, was in der eigenen Halle möglich ist.

Stefanie Schröder